Geht die Welt unter?

Viele Menschen weltweit bereiten sich auf einen Weltuntergang vor. Auch der Katastrophenschutz rät zur Vorbereitung. Millionen Prepper-Anhänger tauschen sich in den Netzwerken im Internet aus. Das Vertrauen in unser System geht immer mehr verloren. Hat der Mensch zu viel Macht, so dass er dermaßen zerstörend eingreifen kann? Oder ist das Universum von Anfang an nur auf Dauer und nicht auf ewig angelegt?
Die Menschen spüren, dass wir auf etwas gewaltiges zugehen, aber was ist das?

Katastrophen hat es immer wieder gegeben. Doch wie groß muss die Katastrophe sein, damit alles Leben ausgelöscht wird?

Für mich als Christ sieht der Welt-Zeitplan so aus:
Wenn man die gesamte Weltzeit in 7 Tage einteilen würde (d.h. ich gehe von einem Anfang und von einem Ende aus), wären wir jetzt am Ende des 6. Tages. Laut biblischer Apokalypse ist das der Zeitpunkt der Widerkunft Jesu und der Zeitpunkt eines Zusammentreffens verschiedener Katastrophen auf der Erde (nicht kosmisch). Es wird viel zerstört und vernichtet werden, aber die Welt wird nicht untergehen. Es wird sich alles beruhigen und der 7. Tag als Ruhetag eine sehr friedliche Zeit sein. Danach kommt erst die entgültige Vernichtung des alten Systems durch kosmische Katastrophen und gleichzeitig eine Neuschöpfung eines neuen Systems. (Energieerhaltung)

3 Gedanken zu „Geht die Welt unter?“

  1. Sehr interessant. Ich denke, die Existenz von Lebewesen auf der Erde ist zyklisch. Es gibt eine Menge Theorien und Überlegungen, die besagen, dass es auch vor uns bereits hoch entwickelte Zivilisationen gab. Alleine wenn man die alten Ägypter in Betracht zieht, mit welcher mathematischen Präzision sie ihre Bauwerke errichteten.
    Es wird sehr viel vorhergesagt, dass die Menschen irgendwann zu einem Punkt kommen, wo sie nicht mehr weiter kommen und wo es dann zu einem nuklearen Krieg kommen wird. Und in der Tat, die Entwicklungen der letzten Jahre sind sehr beunruhigend. Aber vielleicht ist das notwendig, vielleicht ist es so vorherbestimmt. Und vielleicht bildet diese große Katastrophe eine Schwelle auf dem Weg zur Transzendenz…

    1. Ja, Zyklen sind Bestandteil der Schöpfung, aber eben an die Zeit gebunden (Siehe Beitrag Ewigkeit). Der Kosmos, die Welt, der Mensch, alles ist voller Wiederholungen und Zyklen. Ist aber nicht gerade die Transzendente Welt zeitlos? Und ist der Weg zu ihr nicht der Tod? Die Christen behaupten, dass der Tod Jesu den Zugang zu Gott ermöglicht hat und demnach schon vor dem Tod ein Kontakt mit Gott (transzendent) möglich und vorbereitend ist.

  2. Nun ja, ich denke es gibt mehrere Wege, wie man die Zeit verlassen und in eine transzendente Dimension (oder Welt) wechseln kann, der Tod ist eines davon. Der andere Weg wäre meiner Meinung nach die Fähigkeit 100% der zerebralen Kapazität nutzen zu können. Wobei der Tod dann den engültigen Schritt bildet. Und wenn man das erreicht, wäre man theoretisch in der Lage sich wieder in die zyklische Welt, die zwangsläufig an die Zeit gebunden ist, begeben zu können. Ich denke die Phänomene, bei den Menschen an Orte reisen, wo sie niemals zuvor gewesen sind, und sich an ihr „vorheriges“ Leben erinnern, genau das beschreiben. Eben so wäre man theoretisch in der Lage das eigene Leben erneut zu durchlaufen, was übrigens auch ein Dejavú erklären würde, denn man erlebt alles von vorne.
    Das könnte auch bei der Rückkehr von Jesus zutreffen, was aber voraussetzt, dass man jederzeit in das zeitgebundene System eingreifen kann. Bzw. könnte er auch eine eigene Projektion in Form von einem Hologramm erschaffen, was wir als Geister bezeichnen…

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