Sonnenfinsternis Zufall oder Präzision?

Die physikalschen Zusammenhänge sind schnell erklärt: Der Mond schiebt sich ab und zu zwischen die Sonne und die Erde und wirft einen Schatten auf die Erde. Je nachdem wo man sich befindet, steht man auch mal für mehrere Minuten ganz im Dunkeln.

Aber schaut man genauer hin, stellt man fest, dass dieses Schauspiel nur durch beindruckende Präzision möglich ist: Das Größenverhältnis Mond – Sonne und die Entfernung Mond – Sonne und Mond – Erde sind so präzise aufeinander abgestimmt, dass der Mond bei der totalen Sonnenfinsternis genau die Sonne abdeckt, so dass die Sonnenathmosphäre als Korona sichtbar wird.

Doch eine Sonnenfinsternis wird auch erlebt, da passiert was mit mir und der Natur. Adalbert Stifter drückte es 1842 so aus: „Nie und nie in meinem ganzen Leben war ich so erschüttert wie in diesen zwei Minuten – es war nicht anders, als hätte Gott auf einmal ein deutliches Wort gesprochen und ich hätte es verstanden.“

2 Gedanken zu „Sonnenfinsternis Zufall oder Präzision?“

  1. Interessantes Wissen + Denkweisen die sie hier vermitteln, machen sie weiter so. Doch leider leben wir in einer Gesellschaft, in der die Jugendlichen/Erwachsenen sich lieber Gedanken über Sendungen wie Berlin Tag und Nacht und sonstiges machen.
    MfG

  2. Eine Sonnenfinsternis ist ein sehr beeindruckendes Phänomen. Die am 20. März beobachtete Sonnenfinsternis war hier in Deutschland zwar partiell, dennoch hat man die Verdunkelung gemerkt. Und ich persönlich war sehr beeidruckt. Zumal ich das Gefühl dabei auch für mich nicht beschreiben kann, eine Mischung aus Furcht und Faszination…
    Kann mich dem Vorredner nur anschließen, die Menschen machen sich viel zu wenig Gedanken um solche, eigentlich grundlegenden und wichtigsten Themen.

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